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Strom

Verstärkung für Elektra Anschlussservice

 

Seit dem 1. März arbeitet Ivica Ivkovic bei der Elektra. Gemeinsam mit Bruno Suter gehört er zum Team Anschlussservice. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Zusammen sind sie aber ein starkes Team und sorgen für eine sichere Stromversorgung. Erfahren Sie mehr und lernen Sie die beiden kennen. 

Bruno Suter und Ivica Ivkovic sorgen für ein sicheres, modernes Stromnetz im Versorgungsgebiet der Elektra.

 

«Sicherheit hat höchste Priorität»

Elektromonteur und Sicherheitsberater Ivica Ivkovic (36) hat den Staub der Baustellen zurückgelassen, um für die Elektra vom Büro aus für mehr Sicherheit zu sorgen.  

«20 Jahre lang habe ich als Elektromonteur und später auch als Sicherheitsberater gearbeitet. Ich habe alles, was in einem Gebäude mit Strom zu tun hat, installiert, sowie bei Abnahmen kontrolliert, dass nach einem Neubau oder einer Renovation alles Elektrische der Norm entspricht. Sicherheit hat im Umgang mit Strom höchste Priorität – man sieht, hört und riecht ihn nicht, sondern fühlt ihn nur, das macht ihn gefährlich. Auch ich muss mir dessen immer bewusst bleiben. Ich darf nicht zu viel Routine erhalten und den Respekt vor dem Strom nicht verlieren. Manchmal sehen wir in den Häusern Installationen, die Laien selbst montiert haben. Teilweise haben diese gravierende Mängel, die sofort behoben werden müssen. 

Bei Photovoltaik-Projekten wie dem von Frau Sitamaran und Frau Bucher arbeitete ich bereits als Elektromonteur immer wieder mit der Elektra zusammen. Als ich per Zufall hörte, dass ein Job frei wird, zögerte ich nicht lange. Ich wollte etwas Neues lernen und vermehrt im Büro arbeiten. Vor wenigen Monaten habe ich die Seiten gewechselt, von der Installation zur Netzbetreiberin. Für die Elektra beurteile ich nun die Installations-Anmeldungen der Installateure und überprüfe die Sicherheitsnachweise der Kontrolleure auf ihre Richtigkeit. Ich fühle mich sehr wohl hier – der Job übertrifft meine Erwartungen bei weitem. 

 

Als Sachbearbeiter Anschlussservice arbeite ich nun grösstenteils im Büro, was mir sehr gefällt. Die Stimmung im Büro ist ganz anders als auf dem Bau. Dort ist häufig Lärm, es geht den ganzen Tag drunter und drüber. Im Büro geniesse ich nun den einigermassen geordneten Tagesablauf und die ruhigere Atmosphäre. Für die Stichprobenkontrolle der Installationen gehe ich nach wie vor in die Liegenschaften, und ich unterstütze meinen Kollegen Bruno Suter bei der Montage der Zähler und Rundsteuerempfänger. 

Elektronik und Digitalisierung haben mich seit jeher fasziniert und ich habe schon als Kind an alten Radios herumgeschraubt und zusammen mit meinem Grossvater, einem Elektriker, mit Elektronik-Material getüftelt. Auch heute flicke ich gerne kaputte PCs oder repariere elektronische Geräte. Zurzeit erweitere ich unsere Wohnung zu einem Smart Home, indem ich sie mit Sensoren ausstatte. Ich kann beispielsweise das Licht so steuern, dass es je nach Tageszeit die passende Helligkeit und Stimmung macht. 

In den nächsten zwei Jahren mache ich eine Weiterbildung zum Projektleiter. Die Zeit, die neben Vollzeitjob und Ausbildung bleibt, verbringe ich mit meiner Frau und meinen zwei Kindern. Für Hobbys bleibt im Moment keine Zeit übrig, aber mein Motorrad steht noch in der Garage, und irgendwann werde ich es entstauben. Momentan unternehme ich sonntags lieber etwas mit meiner Familie, zum Beispiel ins Schwimmbad gehen, anstatt alleine aufs Motorrad zu steigen.»

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Seitenwechsel - während Ivica Ivkovic früher viel auf der Baustelle war, verbringt er die Zeit heute zur Hälfte im Büro. Die Stimmung hier ist ganz anders.

 

«Ohne Strom geht gar nichts»

Laut Bruno Suter (50), seit fünf Jahren Servicemonteur Metering bei der Elektra, schmeckt der Braten viel besser, seit er den Ofen mit dem eigenen «Pfuus» vom Dach heizt. 

«Smart Meter heisst das neue, intelligente Strom-Messsystem, das die Strombranche im Moment beschäftigt. Die intelligenten Stromzähler werden uns künftig übers Netz die Daten des Stromverbrauchs der Haushalte übertragen. Für mich wird das neue System in erster Linie einiges an Arbeit bedeuten: 23'000 Zähler in unserem Versorgungsgebiet müssen dann nämlich ersetzt werden. 

Als Servicemonteur ist es meine Aufgabe, Stromzähler zu montieren und zu demontieren. Auch Rundsteuergeräte montiere ich – mit diesen wird der Strom gesteuert, damit nicht zu viel Strom auf einmal fliesst, etwa indem Boiler oder Wärmepumpen so gesteuert werden, dass sie gestaffelt heizen und nicht alle gleichzeitig. Ich rücke auch aus, um Störungen zu beheben, oder um Photovoltaik-Anlagen zu beglaubigen. Ich bin meistens unterwegs und weiss am Morgen nie, was der Tag alles für mich bereithält. 

Genau das ist es, was mir an meinem Job so gefällt. Ich könnte nicht achteinhalb Stunden an einem Pult im Büro sitzen. Ich bin ein aktiver Mensch, auch in meiner Freizeit. Bei mir muss immer etwas gehen. Ich spiele Eishockey und bis Ende Jahr bin ich Vize-Kommandant bei der Feuerwehr. 

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Immer auf Trab - Bruno Suter gefällt es, dass er immer unterwegs ist und am Morgen selten weiss, welche Überraschungen am Tag auf ihn warten.

 
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Intelligentes Stromnetz

Im Laufe der Zeit haben sich die Stromzähler vor allem optisch verändert. Nun stehen wir vor einer echten Entwicklung: Smart Meter. 

Diese intelligenten Stromzähler messen den Stromverbrauch im Viertelstundentakt. Sie helfen massgeblich mit, den Energieverbrauch, und damit auch die Kosten, zu senken.

 

Auch zu Hause geht mir die ,Büez’ nie aus – zum Glück. Mit meinen drei Kindern habe ich immer viel gemacht, mit meinen Söhnen verbrachte ich viele Stunden beim Eishockey in der Eishalle und begleitete sie jahrelang jedes Wochenende an ihre Spiele. Mittlerweile sind die Kinder schon zwischen 16 und 20 Jahre alt. 

Ich war ursprünglich Bauer und Zimmermann, nicht Stromer. Doch als Zimmermann wird niemand alt. Deshalb sattelte ich irgendwann um und flickte und revidierte für einen Bekannten viele Jahre lang Öl- und Gasbrenner. Vor fünf Jahren kam ich zur Elektra. Ohne Strom geht gar nichts. Und er wird immer wichtiger, denn nicht nur die Elektromobilität wird künftig mehr Strom verbrauchen, sondern auch Wärmepumpen, die viele Ölheizungen ablösen. Und all die elektronischen Geräte in unserem Alltag sowieso. Die modernen Geräte verbrauchen zwar viel weniger Strom, doch wir haben alle so viele Geräte, dass wir trotz Effizienzmassnahmen gleich viel oder sogar mehr Strom verbrauchen als heute. Ich sehe das bei uns zu Hause, bei drei Kindern sammelt sich da einiges an. Ich persönlich versuche, möglichst wenig Strom zu verbrauchen, schalte die Heizung und das Licht konsequent aus, wenn es sie nicht braucht. Auf meinem Dach habe ich ausserdem zwei Solaranlagen installiert. Es ist ein tolles Gefühl, wenn man genau so viel Strom produziert, wie man verbraucht. Da schmeckt der Braten aus dem Backofen noch viel besser.»

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Dieser Artikel ist im Strom-Magazin 2-19 erschienen.

 

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