Strom 4/18 – EnergieAward Header

Strom

Fast eine «6»!

 

Auch das Jahr 2018 hat seine «Energiehelden»: die Empfänger des Energie Awards 2018, den die Elektra gemeinsam mit der Energieregion Bern-Solothurn vergibt. Drei Projekte wurden mit insgesamt 10 000 Franken Preisgeld geehrt.

Urs Muntwyler (r.) mit den Teilnehmern und Preisträgern des Energie Awards 2018.

 

Ende August wurden im Schlosspark ­Jegenstorf wieder Helden erkoren. Am VIP-Anlass der Genossenschaft Elektra, Jegenstorf, erhielten spannende Energielösungen den Energie Award 2018. «Viele interessante Projekte sind eingereicht worden», kommentierte Professor Urs Muntwyler von der Berner Fachhochschule in Burgdorf. Als langjähriger Energieexperte und Jurymitglied stellte er die eingereichten Projekte vor und übergab den Gewinnern ihren Preis.

Nachkriegshaus, Märit und rollende Speicher

Der erste Platz ging an Christine und Kurt Schütz aus Alchenflüh, die ihr Haus mit Jahrgang 1951 über Jahrzehnte auf den energetischen Stand der Zukunft gebracht haben. Mit 61 Indach-Modulen und einem Stromspeicher ist das Haus in den Sommermonaten praktisch energieautark. Der «Schache-Märit» – das Projekt von Familie Lehmann aus Zauggenried – erhielt den zweiten Preis. Der Hofladen, der regionale Produkte anbietet, kühlt diese auch mit regionaler Energie – mit Strom von der Solaranlage auf dem Dach. Rang drei sicherten sich Sandra und Markus Menth aus Unterramsern. Sie haben ihr Einfamilienhaus nach dem Minergie-Standard gebaut und sukzessive mit Photovoltaik und einem Batteriespeicher ergänzt. Dank zwei E-Bikes und einem Elektroauto sind die Menths ökologisch unterwegs und erhöhen zugleich den Eigenverbrauch aus ihrer Solarstrom-Produktion.

Durchwegs hohe Qualität

Die drei Siegerprojekte erhielten insgesamt ein Preisgeld von 10 000 Franken, 5000 für den ersten, 3000 für den zweiten und 2000 für den dritten Preis. Die fünf weiteren Bewerber gewannen je ein Tesla-Testfahrt-Wochenende. Experte Muntwyler gibt sich zufrieden mit den Siegerprojekten. «Schulisch benotet, entsprächen die eingereichten Projekte einem Schnitt von 5,5.» Die Punktzahlen der Top 3 lagen eng beieinander – ebenfalls ein Indikator für die hohe Qualität.

Neue Energieprojekte für 2019

Die Genossenschaft Elektra, Jegenstorf, vergibt den Energie Award gemeinsam mit der Energieregion Bern-Solothurn, um mustergültige Energieprojekte in der Region zu würdigen. Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Firmen und Institutionen im Netzgebiet der Elektra. Auch wiederkehrende Projekte sind zugelassen. Urs Muntwyler machte den Gästen Mut, Projekte vorzuschlagen. Auch einfachere Eingaben hätten eine Chance auf den Award. «Halten Sie Ausschau: In der Region gibt es noch mehr Energiehelden.»

 

Eine starke Energieregion

Weniger Energieverbrauch, mehr erneuerbare und regionale Energie – das sind die Ziele der Energieregion Bern-Solothurn. Dazu kommt eine höhere Wertschöpfung in der Region. Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat die Energieregion Bern-Solothurn verschiedene Solarstrom-Produktion-Projekte unterstützt und die Region zur Energievorreiterin gemacht. Nicht zuletzt deshalb ist der Solarstromanteil im Gebiet fünfmal höher als im Schweizer Durchschnitt.

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Dieser Artikel ist im Strom-Magazin 4-18 erschienen.

 

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